Über die A1 Lübeck nach Fehmarn, und dort auf der Schnellstrasse bis zum Ende duchfahren, Richtung Puttgarden. Dort kurz vor den Ticketschaltern der Fähre nach DK links nach Puttgarden rein. Durch Puttgarden durch und am Ortsende rechts ab Richtung Gammendorf. Nach ca. 2km (in Johannisberg) kommt schon das Schild "Badestrand Grüner Brink", kurz hinter dem Womoplatz rechts. Strasse bis zum Ende folgen dann rechts auf der Pflasterstrasse wieder bis zum Ende. Es sind ausreichend Parkplätze vorhanden, die vorderen 2 Reihen sind allerdings auf PKWs beschränkt.
In der Hauptsaison ist es während der Badezeit strikt verboten, durch die Badezone zu starten, die DLRG am Strand ist wachsam! Die Surfzone beginnt etwa 200m rechts von der Brücke, Windsurfer können auf der Wiese aufriggen und tragen, Kiter sollten am Surfstrand anblasen und launchen. Erst während der Abendstunden, wenn die Badegäste (endlich) ins nächste Restaurant verschwunden sind, kann man direkt vorne auf der Wiese und dann durch die Badezone starten.
Links von der Badezone befindet sich ein Naturschutzgebiet, das sowohl Kiter als auch Windsurfer meiden sollten (die allein schon wegen des knöcheltiefen Wassers...). Der Beginn der Zone ist durch ein Schild markiert. Da der Brink aber genug Platz für alle bietet (wenn man vernünftig miteinander umgeht), kommen alle auch ausserhalb des Gebietes auf ihre Kosten.
Achtung: Gerade durch die zahlreichen Kiter, die durch das Naturschutzgebiet brezeln, und durch Windsurfer und Kiter, die auch die Badezone mit einbeziehen, gibt es bei den Fehmaraner Behörden und Naturschützern erste Stimmen, die ein totales Surfverbot am Grünen Brink fordern!!! Haltet euch unbedingt an die Regeln am Spot, damit das nicht irgendwann Wirklichkeit wird!!! Alles in allem ist der Weg zum Wasser ziemlich weit und die Beschränkungen eher lästig, aber die Bedingungen dort lassen die Mühen schnell vergessen! Diesen Spot sollten wir uns auf jeden Fall erhalten, und nicht durch irgendwelche Schlaumeier gefährden lassen. Wenn ihr Surfer oder Kiter seht, die es nicht besser wissen (wollen), dann zögert nicht, diese höflich aber bestimmt darauf anzusprechen. Wir haben es alle selber in der Hand, entgegen den Bestrebungen der Behörden das Miteinander von Badegästen, Windsurfern und Kitern so zu regeln, das es jedem gerecht wird!
Spotbedingungen
Der grüne Brink ist ein Naturstrand und wohl Fehmarns Topspot bei Nordostwind, funktioniert allerdings zwischen Ost und NW auch gut. Draussen wartet dann so ca. 200m vorgelagert die Sandbank, die je nach Wasserstand zwischen knietief und brusttief ist. Bei Wind von rechts (NO) kann man auf dem Schlag nach draussen die Wellen abreiten, beim Zurückfahren Richtung Strand kann man mit Wind von links über die Wellen springen. Die Welle läuft hier sauber und kann an guten Tagen schon 2m und mehr haben. Kurz vor dem Strand ist dann wieder Flachwasser angesagt, dafür sorgt die im Osten liegende Steinmole. Durch die geringe Wassertiefe ist der Brink sowohl für Cracks, als auch für Welleneinsteiger sehr gut geeignet.
Kitesurfen
Obwohl einige Kiteschulen hier auch unterrichten, ist der Spot absolut nichts für Kiteanfänger. Minimale Voraussetzung ist hier, dass man Höhe halten bzw. laufen kann, damit man nicht in der Badezone landet und von der DLRG aufgepickt wird (drakonische Strafen)! Dadurch, dass es an guten Tagen auch sehr voll ist, sollte man den Kite und das Board gut kontrollieren können, auch bei kabbeligen bis welligen Bedingungen, um Leinensalat zu vermeiden. Das Naturschutzgebiet links vom Spot ist absolut passé! Die besten Alternativspots für Ost/Nordost sind Gollendorf und Orth, insbesondere zum Üben im stehtiefen Wasser.
Für Freunde des Flachwassers ist die rechts vom Surfstrand liegende Mole ideal, da sich das Wasser dahinter kaum mehr als kräuselt. Wer aber richtig Spass haben will, sollte raus bis zur Sandbank fahren, dort kann man sich über die Wellen in den xten Stock abschiessen oder mit grösseren Boards auch die Wellen abreiten.
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